Geld für Wohnung und Heizung

Auch die sog. Bedarfe für Unterkunft und Heizung sind Bestandteil von Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld. Soweit diese Bedarfe angemessene Beträge nicht übersteigen, können die tatsächlichen Kosten vom Jobcenter übernommen werden (§ 22 SGB II).
Die Angemessenheit ergibt sich aus der Anzahl der Personen in der Bedarfsgemeinschaft, der Größe der Wohnung sowie des Mietpreises je Quadratmeter und der Art der Heizung.

Die Orientierungswerte für die Angemessenheit der Kosten für Unterkunft und Heizung werden von der Stadt Neustadt an der Weinstraße und dem Landkreis Bad Dürkheim auf Grundlage eines sogenannten „Schlüssigen Konzeptes“ festgelegt und regelmäßig aktualisiert.

Die aktuellen Orientierungswerte (Kaltmiete inkl. Nebenkosten ohne Heizkosten) für die Kosten der Unterkunft können Sie über folgende Links aufrufen

 

Bereich der Stadt Neustadt an der Weinstraße:

Orientierungswerte

Bereich des Landkreises Bad Dürkheim:

Informationsblatt

Orientierungswerte für die Kosten der Unterkunft

Orientierungswerte für wirtschaftliche Heizkosten

 

Was passiert, wenn die bisherige Wohnung zu teuer ist?

Wie kann ich meine Bemühungen zur Kostensenkung nachweisen?

Bewerben Sie sich regelmäßig auf geeignete Wohnungsangebote in den Tageszeitungen, Anzeigenblättern oder Internetportalen und sammeln hierüber Belege und nachvollziehbare Aufzeichnungen.
Bei beabsichtigter Untervermietung sind von Ihnen aufgesetzte Annoncen (z.B. in Anzeigenblättern, Internet) nachzuweisen. Eine evtl. Untervermietung ist durch einen Untermietvertrag, sowie eine schriftliche Bestätigung Ihres Vermieters, dass ihnen ein Untermietverhältnis erlaubt ist, nachzuweisen.

 

Bitte beachten:
Mietschulden für eine Wohnung mit unangemessenen Kosten können nicht übernommen werden. Dadurch kann Wohnungsverlust drohen.

 

Was muss ich bei einem Umzug beachten?

Nähere Informationen finden Sie hier.